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Was ist Salsa, Merengue, Bachata, Cumbia

Die lateinamerikanischen Tänze erfreuen sich seit Jahrzehnten zunehmender Beliebtheit. Doch was macht den Reiz dieser Tänze aus? Heiße Rhythmen und flirtende Bewegungen vereinen all diese Formen des Tanzens, und doch ist jede für sich auf ihre ganz eigene Art attraktiv. Hier ein Überblick:

Salsa

In erster Linie mit Kuba in Verbindung gebracht,

entstand Salsa jedoch als Mischform verschiedener lateinamerikanischer Tänze in den Vereinigten Staaten der sechziger Jahre. Dieser Mischung aus Rumba, Mambo, Danzón und Son verdankt der Salsa – spanisch: Soße – seinen Namen. Weltweit beliebt, ist der Tanz doch vor allem im spanischsprachigen Raum Amerikas und in der Karibik besonders verbreitet. In der klassischen Salsa-Musik kann man vornehmlich Posaunenklänge neben dem Bass, dem Piano

und dem Gesang hören. So klingt die Salsa gegenüber der ursprünglichen kubanischen Musik agressiver, jazziger und voluminöser. Im Laufe der Jahrzehnte wurde auch mit Rockinstrumenten, dem Akkordeon, Flöten und Streichinstrumenten experimentiert. Unverzichtbar in der Salsa-Musik sind Rhythmusinstrumente, die vorrangig Tumbas und Bongos umfassen. Salsa ist ein Tanz, der von einer ruhigen Ballade bis hin zu ausgesprochen schnellen Stücken reichen kann. Zahlreiche verschiedene Tanzstile lassen sich unterscheiden. Daher weist der Salsa keinen einheitlichen Grundschritt auf, er wird jedoch stets im Vier-Viertel-Takt in einem „Vorwärts-Rückwärts-Grundschritt auf Eins“ getanzt. Nach Deutschland kam der Salsa in den achtziger Jahren, wo sich bald eine aktive Szene herausgebildet hat.

Merengue

Der Merengue stammt aus der Dominikanischen Republik, wo er zunächst nur unter der Landbevölkerung verbreitet war. Heute zählt der Tanz zum dominikanischen Kulturgut, ist jedoch in ganz Lateinamerika neben dem Salsa einer der dominierenden Tänze. Seit dem vergangenen Jahr zählt er zum kulturellen Welterbe der UNESCO.

Aufgrund seiner ländlichen Herkunft wurde der Merengue vorrangig nur mit den auf den Dörfern populären Musikinstrumenten Tamboras, Güiras

und dem Akkordeon gespielt. Später kamen Blechbläser, Saxophon, Bass und Piano hinzu. Wie der Salsa ist auch der Merengue ein Paartanz. Die Betonung liegt auf dem ersten Schlag eines Zwei-Viertel-Taktes, der mit einer starken Hüftbewegung markiert wird. Durch Drehungen der Arme werden Wickelfiguren erzeugt. Verbunden mit einer vor allem in der Dominikanischen Republik fast ausnahmslos engen Tanzweise hat der Merengue daher eine
stark sinnliche Komponente. In den Achtziger Jahren breitete sich der Merengue nach Nordamerika aus und hielt vor allem in New York Einzug.

In den Neunziger Jahren begann eine verstärkte Fusion des Merengue mit der modernen Musik, so das Stilrichtungen wie der Merengue Hip Hop oder der Technomerengue entstanden. So hielt der Merengue vor einigen Jahren auch Einzug in die deutschen Charts. Außerhalb Amerikas ist der Merengue zum Beispiel in Spanien oder Japan sehr beliebt.

Cumbia in Europa noch wenig verbreitet ist, erlebt sie seit den neunziger Jahren in ganz Lateinamerika einen starken Aufschwung.

Bachata
Ebenfalls aus der Dominikanischen Republik stammt der Bachata. Er entstand in den Sechziger Jahren aus dem Kubanischen Bolero als Unterhaltungsmusik und wurde erst Anfang des 21. Jahrhunderts in Fusion mit dem Merengue zu einem verbreiteten Tanz. Die genutzten Instrumente sind wie bei Salsa und Merengue Schlaginstrumente wie Güiras und Bongos, sowie Bass und zwei Gitarren. Mit einer einfachen Schrittfolge, doch sehr eng und hüftbetont getanzt, gehört der Bachata zu den ausgesprochen erotischen Tänzen. Die Bewegung erfolgt aus den Knien heraus, wobei auf jeden Taktschlag ein Schritt neben dem anderen getanzt und eine Merengue-Hüftbewegung durchgeführt wird. Dieses Bewegungsmuster wird stets beibehalten, jedoch mit zahlreichen Variationen versehen. In Europa wurde der Bachata Anfang des 21. Jahrhunderts populär. Heute ist der Bachata eine anerkannte Tanzrichtung, in der auch Europa- und Weltmeisterschaften ausgerichtet werden.Cumbia

Die kolumbianische Cumbia fand seinen Ursprung in einem in Afrika verbreiteten Kreis-Tanz, der von Sklaven nach Lateinamerika gebracht wurde. Unter spanischen und indianischen Einflüssen entwickelte er sich zu dem heute verbreiteten Paartanz. Traditionell
wird die Cumbia mit Bambusflöten, Trommeln und Akkordeon gespielt, später kamen auch elektronische Instrumente wie E-Gitarre und Bass, sowie das Piano hinzu. In mittlerem Tempo wird die Cumbia im Vier-Viertel-Takt getanzt, wobei der erste und dritte Schlag stark betont wird. Die Musikart ist dem Salsa nahe. Unter dem Einfluss der modernen Musik entstanden zahlreiche neue Strömungen, wie die Cumbia Electronica, die Cumbia Rapera, die Cumbia Digital oder die Cumbia Romántica. Einflüsse andiner Volksmusik lassen sich in der Cumbia Andina finden, Einflüsse des Reggae in der gleichnamigen Cumbia Reggae. Während die Cumbia in Europa noch wenig verbreitet ist, erlebt sie seit den neunziger Jahren in ganz Lateinamerika einen starken Aufschwung.

Unsere Salsa Clubs

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